Neu hier: Gemini und Mátyás

      Neu hier: Gemini und Mátyás

      Servus an alle Ungarn-Fans,

      ich melde mich aus Niederösterreich, bin 40+, habe 2 Kinder, Fulltime-Job und die Pferde daheim unterm Dach, quasi unterm Schlafzimmer ;-).
      Die Ungarischen Füchse begleiten mich schon mein ganzes Leben. Meine Mama hat damit angefangen, 1968 mit Sobri, geb. 1964, einem North-Star Furioso. 1983 erlaubten meine Eltern mir aus einer Mini-Erbschaft mein erstes Pferd zu kaufen, Dallam, auch ein Fuchs, geb. 1976. Abstammung wahrscheinlich Kisberi, Papiere hatte er, aber die gingen mit einem anderen Pferd mit... 1983 nahmen wir Abschied von Dallam, ein 5j. Halb-Ungar folgte (ein Fuchs, no na net), Duell wurde 26 Jahre alt, ein Traum von einem Pferd.
      Auch ein Deutsches Reitpferd und ein Tschechen-Mix gehörten bis 2009/2010 zur Familie. Und 2007 & 2009 noch zwei Trakehner. Als mein Turnierpferd 2009 völlig überraschend starb, war ich nicht nur am Boden zerstört, sondern auch unter Zeitdruck auf Pferdesuche, damit meine Traki-Stute nicht alleine ist. So kam Mátyás in mein Leben. Ich wollte einfach nur ein Pferd, das beim Ausreiten nicht hektisch rückwärts die Böschungen runterspringt, wo ich keine Angst habe, dass es Kinder oder Hunde killt und das halbwegs sitzbequem ist, man wird ja nicht jünger. 14 Tage suchte ich von Norddeutschland bis ins östlichste Ungarn alles ab, tausende km, lauter Lampentreter oder arme Hascherl, aber nix war wirklich fürs Herz dabei (und halbwegs erschwinglich).
      Nach einer letzten Deutschlandreise und einer frustrierenden Traki-Besichtigung in Ö war ich mit meinem Latein am Ende. Und ich rief meinen ungarischen Bekannten an und sagte lapidar: Bitte bring mir den Fuchs mit, den ersten, den ich probiert habe. So zog Maty bei mir ein. 4jährig, und mit einem kleinen Manko. Er war noch Hengst, riesengroß und brüllte und schwitzte sich 3 Tage lang die Seele aus dem Leib. Am 4. Tag wollte ich ihn nur mehr loswerden (nur schlaflose Nächte) und prompt, nachdem dieser Beschluss gefasst war, hörte er damit auf. Seitdem wächst er mir täglich mehr ans Herz, er ist der bravste und umgänglichste Hengst, den man sich vorstellen kann. Und ein Spitzbub dazu, aber ein lieber.
      Maty ist ein Magyar Sportlo, geht über Radihaza Martaloc-2 auf Marlon xx zurück, mütterlicherseits gibts vom Blüter (Imperial), Kisberi bis zum Furioso alles mögliche, aber so gut wie keine Bilder (außer falsche, die irgendwelche Leute ins allbreedpedigree stellen :thumbdown:). An sich ist das eine Farbzucht mit reihenweise Falben und Isabellen, aber Maty ist eben ein Fuchs mit hellem Behang geworden.
      Dateien
      • Maty klein.JPG

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      Gemini schrieb:

      Das stimmt, er entspricht nicht gerade dem derzeit gängigen Schönheitsideal mit kleinem, zarten Köpfchen. Er wird zw. 1.73 und 1.75 sein, ich habe ihn nicht nachgemessen, ich bin 1.72 und er ist definitiv größer als ich.
      Das kenne ich - habe einen Shagya- Kisber-Mix mit 1.71 - also auch zu groß